Ein Aufklärungsvideo zur Corona App des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, sorgte für Verwirrung bei der Landespressekonferenz am vergangenen Dienstag. Sollte das Miniatur Wunderland wirklich in die Insolvenz abrutschen und nur noch für ein halbes Jahr durchhalten können? Raawi fragte nach und erhielt gute Neuigkeiten. Laut Angaben der Pressestelle des Miniatur Wunderlandes ist die derzeitige Situation des eher so zu beschreiben:

„Richtig ist, dass wir momentan nur mit 200 statt 1.000 Menschen rein lassen können. Das führt dazu, dass ein Großteil der Wunderländer noch in Kurzarbeit ist und wir trotzdem jeden Monat 300.000 – 400.000 Euro Verlust machen. Wir haben glücklicherweise in den letzten Jahren gut gewirtschaftet und haben daher ein Not Topf. Aus diesem können wir mit Eigenmitteln unsere Verluste bis Ostern decken. Irgendwann wir dieser aber aufgebraucht und dann wird es eng. Dann wird das Wunderland aber nicht direkt pleite sein. Wir könnten dann beispielsweise einen Kredit aufnehmen und uns verschulden. Wir werden bis dahin dann hoffentlich eine Perspektive und einen genauen Plan haben.  Kurzum: Wir sind also zu 99,99 % auch zu Chanukka 2021 noch da. Aber nur weil wir wieder öffnen können, sind wir halt noch ein großes Stück davon entfernt wirtschaftlich arbeiten zu können.“

Das lässt uns also aufatmen und auf viele weitere Besuche bei der größten Modellbahnanlage der Welt hoffen.  Im Jahr 2000 gegründet, treibt das Wunderland vor allem Modellbahner in die Speicherstadt, aber auch Touristen sind von dieser Attraktion begeistert. Raawi wünscht dem Miniatur Wunderland alles Gute und Durchhaltekraft.

 

 

 

Foto: Miniatur Wunderland