Die Hamburgerin Sybille Möller-Fiedler erhält das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Ausgezeichnet wird sie für ihr jahrzehntelanges Engagement in Kirche, Diakonie und Zivilgesellschaft sowie für ihren Einsatz für christliche Gemeinden im Heiligen Land. Staatsrat Jan Pörksen überreicht ihr die Auszeichnung bei einer Feierstunde im Hamburger Rathaus.
Seit vielen Jahren übernimmt Möller-Fiedler Verantwortung auf lokaler, überregionaler und internationaler Ebene. In ihrer Heimatgemeinde, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hamburg-Eidelstedt, gehört sie dem Kirchengemeinderat an. Darüber hinaus engagiert sie sich als Synodale des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein.
Auch an der Schnittstelle von Kirche und Politik ist Möller-Fiedler aktiv. Seit vielen Jahren steht sie dem Evangelischen Arbeitskreis der CDU Hamburg vor. Im Mittelpunkt ihres Engagements stehen christliche Werte, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Verantwortung für Menschen über regionale und nationale Grenzen hinweg.
Besonders prägend ist ihr Einsatz für christliche Gemeinden im Heiligen Land. Als stellvertretende Vorsitzende des Jerusalemsvereins Berlin unterstützt sie Projekte in Israel und den palästinensischen Gebieten. Der Verein fördert dort unter anderem Schulen und Krankenhäuser und begleitet christliche Gemeinden, die unter zunehmend schwierigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen arbeiten.
Jan Pörksen, Staatsrat und Chef der Hamburger Senatskanzlei, würdigte Möller-Fiedler als eine engagierte Bürgerin, die das gesellschaftliche Leben mit persönlicher Integrität, einem klaren Wertekompass und großem Einsatz bereichere. Ihre jahrzehntelange Arbeit in Kirche und Zivilgesellschaft verdiene besondere Anerkennung.
Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wird nicht nur eine einzelne Lebensleistung gewürdigt. Die Auszeichnung lenkt zugleich den Blick auf ein Engagement, das häufig abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit stattfindet: kontinuierlich, ehrenamtlich und getragen von der Überzeugung, dass gesellschaftliche Verantwortung weder an Gemeindegrenzen noch an Landesgrenzen endet.
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