Jüdisches Museum Berlin: Moral jenseits der Transzendenz – Judentum, Islam und Atheismus Im Livestream: 20. April, 19 Uhr

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Die Ringvorlesung geht weiter – im PfeilLivestream! Ihre Fragen an die Referenten können Sie während der Veranstaltung über PfeilSlido stellen.
Die fünfte Veranstaltung unserer Ringvorlesung „Der Glaube der Anderen“ widmet sich dem Atheismus und der Frage, inwiefern religionskritische Denkweisen für eine zeitgemäße jüdische und islamische Theologie heute konstruktiv sein können.
Skeptizismus, Unglaube und Zweifel begleiten die Religionen seit ihren Anfängen. In Folge der fortschreitenden Säkularisierung haben sich atheistische und agnostische Überzeugungen jedoch in einem bisher unbekannten Maß in der westlichen Welt verbreitet. Wie reagieren Judentum und Islam darauf?

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung „Der Glaube der Anderen. Weltreligionen im Spiegel von Judentum und Islam“ statt. Die Reihe lotet das vielschichtige Verhältnis von Judentum und Islam zu den Weltreligionen – Christentum, Hinduismus, Buddhismus – und zum Atheismus/ Agnostizismus aus. Zu jeder Ringvorlesung sind zwei Wissenschaftler*innen eingeladen, dasselbe Thema aus jüdischer und islamischer Perspektive vorzustellen und zu diskutieren.

Es diskutieren

Jacques Berlinerblau

Jacques Berlinerblau ist Professor für Jewish Civilization und Direktor des Centers for Jewish Civilization an der Georgetown University. Er hat zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Themen publiziert mit Schwerpunkt auf Häresie, Atheismus und Säkularismus. Er ist u.a. Autor von How to be Secular: A Call to Arms for Religious Freedom.

Ufuk Topkara

Ufuk Topkara studierte Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Harvard University. Er war Islam-Referent der Evangelischen Akademie Berlin und ist Verfasser des Buches Umrisse einer zeitgemäßen philosophischen Theologie im Islam: Die Verfeinerung des Charakters, in dem er die islamische mit der existentialistischen Philosophie zusammenbringt.

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird simultanübersetzt.

 

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