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Lufthansa CEO im Videocall mit Rabbiner Teichtal

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In einer Videokonferenz mit Rabbiner Yehuda Teichtal entschuldigte sich der Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr für den Vorfall bei Lufthansa. „Antisemitismus hat bei Lufthansa keinen Platz. Das Vorgehen am vergangenen Mittwoch hätte so nicht passieren dürfen und muss jetzt lückenlos aufgeklärt werden.“

Lufthansa stehe dafür Menschen, Kulturen und Nationen miteinander zu verbinden. Offenheit und Toleranz seien die Grundpfeiler und für Antisemitismus kein Platz, so Carsten Spohr.

“Wenn eine MitarbeiterIn in Lufthansa Uniform falsch handelt, sind Sorgen und Antisemitismusvorwürfe durchaus legitim. Bei einem deutschen Konzern darf mehr Sensibilität erwartet werden” sagt Yehuda Teichtal, Rabbiner von Berlin. “Ich freue mich, das der CEO von Lufthansa so schnell reagiert, deutlich Position bezogen und sich entschuldigt hat.”

Beiden Gesprächspartnern war es wichtig, Lufthansa und ihre Mitarbeitenden nicht auf den antisemitischen Vorfall zu reduzieren, wenn international ein Aufschrei durch die jüdische Welt geht und es heißt, dass Lufthansa als deutsches Vorzeigeunternehmen jüdische Passagiere von einem Flug ausschließe. Ein gemeinsames Sensibilisierungstraining für die Lufthansa werde folgen.

 

© Foto: Chabad Berlin

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