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Chabad Berlin hilft ukrainischen Juden und Jüdinnen

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Die ersten jüdischen Geflüchteten aus der Ukraine sind bei Chabad Berlin untergekommen, nachdem bereits in den vergangenen 24 Stunden zahlreiche Hilferufe aus den jüdischen Gemeinden in der Ukraine eingegangen sind.

Um die Menschen in den angegriffenen Städten zu unterstützen, wurde eine andauernde Spendenaktion ins Leben gerufen und die ersten Mittel bereits an die jüdischen Gemeinden vor Ort transferiert, um dringende Güter wie Medikamente, Schlafsäcke, Isomatten, Stromgeneratoren, Babynahrung und Konserven zu besorgen.

Gleichzeitig ist Chabad Berlin auf die Aufnahme weiterer Geflüchteter vorbereitet und kümmert sich um Erstversorgung und mentale Unterstützung.

 

Hintergrund

Seit die Ukraine am 24. Februar 2022 angegriffen worden ist, befindet sich die gesamte Bevölkerung des Landes in Gefahr –  einschließlich der 350.000 Juden, deren Familien dort seit Jahrhunderten leben und auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion geblieben sind.

Pogrome, Repressionen und der Holocaust hatten die jüdische Bevölkerung zwar stark minimiert, aber mit Ukraines Unabhängigkeit wurde die jüdische Infrastruktur wiederaufgebaut und erfuhr starken Zuwachs.

Heute werden 35 ukrainische Städte von 200 Chabad-Rabbinern betreut und stehen in engem Austausch mit Chabad Berlin.

 

Spendenkonto: Chabad Lubawitsch Berlin e.V.

Deutsche Bank 

IBAN: DE47100700240505559501

SWIFT: DEUTDEDBBER

Verwendungszweck: UKRAINE 

Sandra Borchert

Redaktion und Redaktionsleitung