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Neue DW Dokumentation beleuchtet klassiche Musik unter dem Hakenkreuz

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In der neuen Dokumentation der Deutschen Welle, werden zwei Biografien beleuchtet welche gegensätzlicher nicht sein könnten. Währen die Cellistin Anita Lasker – Wallfisch im Auschwitz Orchester um ihr Leben spielt, arrangiert sich der Dirigent Wilhelm Furtwängler mit den Nazis.

Am 09. November feierte die Dokumentation im Berliner Delphi – Kino seine Premiere. Auf der Bühne stehen der Sohn und der Enkel der Holocaustüberlebenden Anita Lasker – Wallfisch, Raphael und Simon – beide Berufsmusiker. Auf ihren Celli spielen sie eine selbst arrangierte Version des jüdischen Gebets Kaddisch, Simon singt dazu.

Es ist die Einleitung zur Premiere des DW-Dokumentarfilms „Klassik untern Hakenkreuz: Der Maestro und die Cellistin von Auschwitz“. Anita Lasker-Wallfisch selbst ist nicht aus London angereist, sondern überließ es ihrer Tochter und Bestseller Autorin Maya Lasker-Wallfisch, das Grußwort zu halten. Diese betitelte den Tag der Programme als Tag, an welchem sich die Menschheit auf den Weg in die Barbarei machte.

Ebenfalls im Publikum befanden sich die Stiefkinder des Dirigenten Wilhelm Furtwängler.

 

Sandra Borchert

Redaktion und Redaktionsleitung