Purim gilt vielen als fröhlicher Feiertag mit bunten Kostümen, Hamantaschen und lauten Rasseln. Doch hinter dem spielerischen äußeren Bild verbirgt sich eine komplexe historische Erzählung, die bis heute erstaunlich aktuell ist. Im neuen MazelCast widmen wir uns genau dieser Spannung: Woher stammt Purim eigentlich? Welche politischen Dynamiken prägen das Buch Esther? Und was sagt ein zweitausend Jahre altes Fest über Machtmissbrauch, Minderheitenpolitik und jüdische Sichtbarkeit im 21. Jahrhundert?
Der Podcast führt ruhig und mit seriöser Lockerheit durch die historischen Hintergründe des Achämenidenreichs, beleuchtet die Figuren Esther, Mordechai und Haman aus kulturhistorischer Perspektive und schlägt den Bogen zu gegenwärtigen Fragen rund um Antisemitismus, Erinnerungskultur und jüdisches Leben in Israel und der Diaspora. Dabei geht es nicht nur um die Bedrohungsgeschichte, sondern auch um die kulturelle Kraft von Humor, Solidarität und gemeinschaftlicher Freude – zentrale Elemente des Purim-Festes.
Wer verstehen möchte, warum Purim mehr ist als ein „jüdischer Karneval“, und wer sich für jüdische Geschichte interessiert, findet in dieser Podcast-Folge einen eindrucksvollen Einstieg.
Der MazelCast ist ab sofort verfügbar – überall dort, wo es Podcasts gibt.
Jetzt reinhören und Purim neu entdecken.








