Am gestrigen Nachmittag fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine Gedenkfeier für die Opfer der Corona- Pandemie statt.

Geleitet wurde die Veranstaltung von den Vertretern und Vertreterinnen der Hamburger Kirchen- und Religionsgemeinschaften. Darunter Bischöfin Kirsten Fehrs (Nordkirche), Landesrabbiner Shlomo Bistritzky (Jüdische Gemeinde Hamburg), Monsignore Peter Mies (Erzbistum Hamburg), Pastor Uwe Onnen (ACKH-Vorsitzender), Özlem Nas (Schura Hamburg – Rat der Islamischen Gemeinschaften) und Nils Clausen (Vorsitzender der Deutschen Buddhistischen Union).

In der Fritz-Schumacher-Halle legten die Teilnehmenden dann gemeinsam weiße Blumen nieder zur Erinnerung an „alle die gestorben sind und für alle die leiden“, so Bischöfin Kirsten Fehrs.

Neben jüdischen und muslimischen Totengebeten, buddhistischer Meditation und christlichen Fürbitten brachte auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) seine Trauer zum Ausdruck: „ Heute steht Hamburg zusammen und trauert gemeinsam um die diejenigen, die uns fehlen“. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) mahnte an, dass diese schwere Zeit nur zu überstehen sei, „wenn wir gut zueinander sind.“

Mehr als 1300 Menschen starben seit dem Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 an Covid-19. Langsam wagt Hamburg allerdings den Schritt nach vorne und öffnet sich.

Seit heute gilt: Ein Nachweis über einen negativen Coronavirus-Test-Befund ist Voraussetzung, um bestimmte Einrichtungen zu besuchen und Leistungen in Anspruch zu nehmen. Das Ergebnis kann in Papierform oder digital vorgelegt werden, und es darf höchstens 12 Stunden alt sein. Eigentests werden nicht akzeptiert.

 

Opfer Corona-Pandemie
Trauerhalle Jüdischer Friedhof Ohlsdorf Armin Levy Raawi Jüdisches Magazin

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