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Bund stockt Fördermittel für freie Künste auf– Kulturstaatsministerin Roth: „Guten Übergang schaffen“

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Kulturstaatsministerin Claudia Roth stellt dem Musikfonds und dem Fonds Darstellende Künste für das Jahr 2023 zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt vier Millionen Euro bereit.

Dem Fonds Darstellende Künste stehen damit in diesem Jahr rund fünf Millionen Euro aus dem Kulturetat der Bundesregierung zur Verfügung. Die Bundesmittel für den Musikfonds steigen auf rund drei Millionen Euro. Ziel ist es, die Differenz zwischen den auslaufenden Neustart Kultur-Mitteln und der Regelförderung auszugleichen und so einen guten Übergang in die Zeit nach der Pandemie zu ermöglichen – auch mit Blick auf den weiterhin anhaltenden Publikumsschwund bei Liveveranstaltungen.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärt: „Mit den freien Künsten verbindet sich eine starke gesellschaftliche Kraft, die uns als Publikum zusammenbringt während auf der Bühne der Zustand unseres demokratischen Zusammenlebens verhandelt wird. Bei der bundesweiten Förderung freischaffender Künstlerinnen und Künstler haben sich der Musikfonds und der Fonds Darstellende Künste als herausragende Instrumente bewährt. Insbesondere während der Pandemie haben sich beide Fonds mit ihren passgenauen Hilfsprogrammen als echte Innovationstreiber erwiesen. Umso wichtiger ist es, gerade die in der Krise aufgebauten Strukturen auch nach dem Auslaufen der Corona-Hilfen des Bundes zu erhalten und noch weiter zu festigen.“

Der Fonds Darstellende Künste zählt ebenso wie der Musikfonds zu den sechs Bundeskulturförderfonds der Bundesrepublik Deutschland. Er ist zuständig für die Förderung der freien Tanz- und Theaterszene in Deutschland, und hatte mit seinen Neustart Kultur Programmlinien eine besondere Verantwortung für diese Szene. Der Musikfonds fördert Projekte aller Sparten aktueller Musik und ist ein wichtiges Förderinstrument für die professionelle freie Musikszene.