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Am gestrigen Samstag wurde auf dem Alma-Wartenberg-Platz in Hamburg gegen jede Art von Antisemitismus demonstriert. Mehrere 100 Zuschauer lauteten dabei den Worten von Ulrike Becker, Ali Ertan Toprak, Sarah Rambatz, Shelly Meyer und Hourvash Pourkian.

 

 

‘‘Die Demonstrationen der letzten Wochen machten deutlich, dass der Hass auf Israel vom Antisemitismus nicht zu trennen ist.

Parolen wie „Kindermörder Israel“ sind antisemitisch – sie knüpfen an das alte antisemitische Stereotyp des Ritualmordes an, das Juden dämonisiert.

Gegen Antisemitismus braucht es Repression, Intervention und Prävention:

Antisemitismus muss delegitimiert und geächtet werden.’’

– Ulrike Becker, Forschungsleiterin des Mideast Freedom Forums Berlin e.V.

 

 

Hamburg

 

Ein Kampf gegen den Antisemitismus ohne eine glaubhafte Israel-Solidarität ist ein verlogener Kampf und kann nicht erfolgreich sein!

– Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V.

 

 

 

Solidarität statt Anfeindung!

-Sarah Rambatz, Sprecherin des BAK Shalom in der linksjugend

 

 

 

 

Ich hoffe auch, dass die Politiker*innen und die Justiz konsequenter durchgreifen und die antisemitisch motivierten Taten beim Namen bennen und nicht mit psychischen Erkrankungen oder mit „politisch motiviert“ abgetan werden. Denn nur so ist ein Miteinander ohne Angst und Scham möglich.

-Shelly Meyer, Sprecherin des JuFo Hamburg und Jüdische Aktivistin ( per Audiobotschaft )

 

 

 

„Der internationale Antisemitismus, ist von der islamistischen Revolution im Iran geprägt und ist dadurch erst hoffähig gemacht worden“.

-Hourvash Pourkian, Vorsitzende Kulturbrücke Hamburg e.V.