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Am heutigen Abend wurde auf der Hamburger Reesendammbrücke  das vierte Channuka- Licht entzündet. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen wurde die Veranstaltung in diesem Jahr  klein, kurz und in geschlossener Gesellschaft gehalten. Als besonderes Highlight sollte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit dem Landesrabbiner Shlomo Bistritzky die Kerzen entzünden. Leider war dies aber aufgrund der aktuellen Lage durch die Treffen der Ministerpräsidenten nicht möglich. Stattdessen entzündete Dr. Eli Fel, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Hamburg, gemeinsam mit Rabbiner Havlin die vierte Kerze.

Rabbiner Bistritzky erklärte zunächst die Bedeutung der Kerzen auch in der heutigen als Licht der Hoffnung. “Wir von der jüdischen Gemeinde fühlen uns umarmt von den Menschen der Stadt.”, erklärte der Rabbiner rückblickend auf das Jahr 2020. Besonders der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge stand dabei im Mittelpunkt.

Auch der Erste Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hamburg, Philipp Stricharz ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen: ” Unsere Gemeinde wird aktuell von einer Welle der Sympathie getragen und das ist für uns überwältigend.” Im Hinblick auf das blühende jüdische Leben in Hamburg bedankte sich Stricharz bei den Hamburgern*innen: ” Die jüdische Gemeinde ist stolz auf die Stadt Hamburg.” Damit bezog er sich auf ein kürzlich veröffentlichtes Statement des ersten Bürgermeisters, in welchem er die Arbeit der Jüdischen Gemeinde lobte und seine Unterstützung aussprach.

Nach einer kleinen virtuellen Reise um die Welt war es dann soweit: Rabbiner Shmuel Havlin und Dr. Eli Fel fuhren auf einem Kran hinauf, um die Kerzen zu entzünden. Rabbiner Shmuel Havlin sang dazu das “Ma’oz Tzur”.

Eine kleine, aber dennoch nicht weniger festliche Veranstaltung ging damit zu Ende. Weitere Details und Foto folgen hier auf Raawi – Jüdisches Magazin.