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“Gegen jeden Antisemitismus” war das Motto der heutigen Demonstration vor der blauen Moschee in Hamburg. Anlässlich des Al-Quds-Tages forderte dabei die Initiative International Women in Power gemeinsam mit ihren Unterstützern die Bundesregierung auf, Al-Quds-Märsche grundsätzlich in Deutschland zu verbieten.

 

Der umstrittene Al-Quds-Tag ist ein nach dem Ramadan stattfindender antisemitischer Aufmarsch, bei dem zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Die Forderungen der Demonstranten gingen jedoch nicht nur an die Bundesregierung, sondern auch an den Hamburger Senat. Von diesem fordern sie nämlich die Schließung der blauen Moschee und des „Islamischen Zentrums Hamburg“. Als wichtigste europäische Propagandazentrale des Irans bekannt, liegt das Zentrum schon länger im Visier des Verfassungsschutzes. Nicht nur das Verbot der Al-Quds-Märsche lag den Demonstranten auf dem Herzen, sondern auch die Wahl des Irans in die UN – Frauenrechtskommission.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Hourvash Pourkian und Susanne Stampf – Sedlitzky. Zu den Unterstützern und Rednern gehörten unter anderem:

  • Saba Farzan (Deutsch – iranische Publizistin), Vorsitzende des Ortsverbandes Gendarmenmarkt der FDP Berlin
  • Stefan Hensel, Vorsitzender der Deutsch-israelischen Gesellschaft Hamburg und Antisemitismusbeauftragter von Hamburg
  • Volker Beck, Lehrbeauftragter am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien an der Ruhr-Universität Bochum.

Weitere Redner kamen unter anderem von der Green Party of Iran, dem Verein Säkularer Islam Hamburg, dem Vorsitzenden der kurdischen Gemeinde Deutschland e.V., der LBGT Community Hamburg, dem Verein Frauen für Freiheit e.V., dem Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg und dem Verband Jüdischer Studierender Nord.