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„Gerade in Krisenzeiten sollten sich Freundschaften bewähren“ sagt der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Uwe Becker angesichts der schlimmsten Umweltkatastrophe, die Israel jemals erfahren hat. Am Wochenende war bekannt geworden, dass Israels Strände durch Öl und Teer extrem verseucht sind und gesperrt wurden. Die Ursachen der Katastrophe konnten nicht geklärt werden. Die Vermutung jedoch ist, dass ein Schiff auf See große Mengen Öl abgelassen habe.

Becker, fordert Deutschland auf, schnell Hilfeleistung anzubieten.

Israel ist ein starkes und technologisch führendes Land und gerade in der Bewältigung von Krisen äußerst erprobt. Wo immer auf der Welt Naturkatastrophen oder von Menschen verursachte Großschäden passieren, ist Israel eines der ersten Länder, das hilft und Teams von Spezialisten zu Rettungs- und Hilfseinsätzen entsendet. Jetzt muss das Land die größte Umweltkatastrophe seiner jungen Geschichte meistern und wir sollten unseren Freunden ebenso helfen, wenn dies gewünscht ist“, erklärte DIG-Präsident Uwe Becker, der bereits in einer persönlichen Nachricht dem Israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin und dem Präsidenten des Israelischen Kommunalverbandes Haim Bibas die Solidarität der DIG ausgedrückt hat.

Auf einer Länge von rund 160 Kilometern wurden in den zurückliegenden Tagen Tonnen von Teer an die Strände Israel gespült, die nach Einschätzung von Fachleuten offensichtlich von einem Schiff stammen könnten, das auf See große Mengen an Öl abgelassen haben könnte. 16 Israelische Gemeinden sind von diesem Unglück betroffen. Besonders für das Tierreich könnten die Folgen verheerend sein, bereits jetzt wurden zahlreiche Meeresschildkröten und andere Tiere mit schwarzem Film überzogen aufgefunden. Viele Freiwillige sind neben staatlichen Stellen aktiv, um die Strände von Teerbrocken zu säubern und Tieren zu helfen.