Die Hamburgische Bürgerschaft hat sich für den Wiederaufbau der unter Nazi-Herrschaft zerstörten Bornplatzsynagoge ausgesprochen.

Die Synagoge am Bornplatz im Hamburger Grindelviertel wurde 1906 eingeweiht. Sie diente der Deutsch-Israelitischen Gemeinde als Hauptsynagoge. In der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge verwüstet und 1939 abgerissen, nachdem das Grundstück an die Stadt verkauft werden musste. In unmittelbarer Nähe wurde 1911 das Gebäude der Talmud Tora Schule errichtet. Fünfzig Jahre nach der Zerstörung wurde der ehemalige Standort umgestaltet, seitdem erinnert ein Bodenmosaik an die Synagoge.

 

 

Die größte Synagoge Norddeutschlands war von den Nationalsozialisten in der Pogromnacht 1938 so schwer beschädigt worden, dass sie wenig später abgerissen werden musste. Die MachbarkeitsStudie wird vom Bund mit 600 000 Euro unterstützt.