Giur - Übertritt zm Judentum
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Am Ende der Parscha Mischpatim wird der Giur, der Übertritt der Bnei Yisra’el, der Nachkommen von Jaakow und den mitgezogenen ägyptischen Abenteurern, zum Judentum diskutiert. So wie es in der Vergangenheit möglich war, Jude zu werden, ist es auch heute noch möglich. Allerdings muss man jemanden, der zum Judentum übertreten will, zunächst “verdrängen”. Normalerweise wird ein Ger (Proselyt) dreimal abgewiesen. Wenn er beharrlich ist, weiß man sicher, dass er wirklich zum Judentum übertreten will.

 

 

Keine Missionierung

Aber im Judentum kennt man keine Missionierung. Dazu gibt es keinen Auftrag. Das Bait Din (Rabbinatsgericht) prüft, ob ein Mensch wirklich aus reinen Motiven zum Judentum übertreten will. Nachdem er geprüft wurde und seriös erscheint, sollte man ihm weiterhelfen. Es ist Teil der Mitzwa, Gerim zu lieben. Auch jemand, der während seines nichtjüdischen Lebens strikt gegen das jüdische Volk war, später aber zu einer anderen Einstellung dem Judentum gegenüber kam, sollte als Proselyt zugelassen werden. Der Beweis dafür findet sich in der Geschichte von Nebuzaradan, der den ersten Tempel zerstörte und Zehntausende von Juden tötete, aber dennoch, als Ger akzeptiert wurde.

 

 

Sich daran gewöhnen, die Gebote zu beachten

 

Obwohl ein Nicht-Jude, solange er nicht zum Judentum übergetreten ist, alles tun und essen darf, was er will, ist das prinzipiell falsch. Er muss sich allmählich daran gewöhnen, die Gebote zu beachten und sie auszuführen. Das Sefer Chassidim (690) ist der Meinung, dass es sehr falsch ist, wenn er weiterhin Treife isst……..

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Raawi - 1. Quartal 2021

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