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Am gestrigen Montag, empfing das Jüdische Bildungszentrum Chabad Berlin eine Reisegruppe aus israelischen Kindern und Jugendlichen, die besonders vom anhaltenden Raketenbeschuss durch die Hamas betroffen waren. Christine Lambrecht, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend traf die Reisegruppe gleich am ersten Tag ihrer Reise zum Gespräch und Austausch.

Der Besuch im Jüdischen Bildungszentrum Chabad Berlin war der Beginn einer Deutschlandreise, die vom Bildungszentrum mitorganisiert wurde und mit einem Besuch des Jüdischen Campus verbunden war. Der Campus eröffnet nächstes Jahr in Berlin-Wilmersdorf und hat zum Ziel, durch gezielte Bildungsarbeit den deutsch-jüdischen Dialog übergreifend zu stärken.

Die Deutschlandreise ermöglicht nicht nur positive Erlebnisse nach einer harten Zeit der Unsicherheit, sondern eröffnet den Kindern und Jugendlichen aus Israel die gemeinsame deutsch-jüdische Geschichte – für die meisten der Reisenden wird es der erste Kontakt zum jüdischen Leben außerhalb von Israel sein.

Neben Berlin stehen auch Hamburg und Hannover auf dem Plan.  Rabbiner Yehuda Teichtal, Vorsitzender des Jüdischen Bildungszentrums Chabad Berlin und Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sagte, es sei „gerade in diesem Jahr wichtig, positive Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Israel hervorzuheben und den Bereich der Jugendarbeit zu stärken“. Auf diese Art stärke man das deutsch-jüdische Miteinander und fördere die Toleranz.

Lambrecht