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Presseerklärung der DIG Hamburg über die Gastprofessuren der HFBK

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Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg protestiert aufs Schärfste gegen die Berufung zweier Mitglieder der antisemitischen documenta-Kuratorengruppe „ruangrupa“ zu Gastprofessoren an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste.
Reza Afisina und Iswanto Hartono haben sich ganz besonders als aktive Antisemiten innerhalb des sogenannten Künstlerkollektivs hervorgetan, indem sie die antisemitische und antiisraelische Hetzerklärung „A Letter AgainstApartheid“ unterzeichnet haben.
Die Beteuerungen der Politik nach den antisemitischen Hassbotschaften der documenta 15 verkommen zu wohlfeilen Lippenbekenntnissen, wenn zwei Mitglieder des Kuratoriums der documenta nun noch mit staatlichen Mitteln als Lehrkräfte auf Zeit auf Hamburgs Studentinnen und Studenten losgelassen werden.
Diese Haltung der HFBK ist besonders empörend, da sie im Nachklang der documenta wie Hohn auf all diejenigen wirken muss, die die Betroffenheitsadressen deutscher Politiker gegen Israelhass und Antisemitismus – gerade im Kontext des dritten Jahrestages des Anschlags von Halle – Glauben schenken wollten.
Wir appellieren an die Leitung der HFBK und insbesondere an die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, dem antisemitischen Spuk der „ruangrupa“ in Hamburg unverzüglich ein Ende zu bereiten.
gez. Das Vorstandsteam der DIG Hamburg