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Am  Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“  wurde am heutigen Nachmittag an den 80. Jahrestag der Deportation norddeutscher Jüdinnen und Juden nach Litzmannstadt/Lodz, Minsk und Riga erinnert.

Am 25. Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit 1035 jüdischen Frauen, Männern und Kindern aus Hamburg in das Ghetto Litzmannstadt. Im November und Dezember folgten weitere Deportationen nach Minsk und Riga. Bis 1945 wurden mehr als 6600 Jüdinnen und Juden aus Hamburg deportiert. Nur wenige von ihnen überlebten. Die Gedenkveranstaltung wurde in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Hamburg und der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg ins Leben gerufen.

 

Hannoverscher Bahnhof

 

Der Veranstaltung wohnten unter anderem:

Dr. Oliver von Wrochem, Leiter KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, David Rubinstein, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde in Hamburg, Galina Jarkova, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Michael Heimann, Reformsynagoge Hamburg, Rabbiner Shmuel Havlin, Chabad Lubawitsch Hamburg e.V. und Markus Rosenberg, Enkel der 1941 deportierten Hamburgerin Irmgard Posner bei.