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Anlässlich des Festjahres „#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“ hat Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher heute zahlreiche Gäste aus den Jüdischen Gemeinden sowie aus Politik und Gesellschaft bei einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus begrüßt. Das Festjahr, das bundesweit begangen wird, soll jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer machen und ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen.

 

 

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sagte in seinem Grußwort: „Jüdische Bürgerinnen und Bürger haben viel zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Das Festjahr würdigt ihre Verdienste um Hamburg und zeigt die Vielfalt und Offenheit des jüdischen Lebens heute. Es schafft Gelegenheiten für Kontakt und Verständigung, denn nichts ist wirksamer gegen Vorurteile und Ausgrenzung als die Begegnung, das Kennenlernen und das Gespräch. Die jüdische Religion und Kultur haben einen festen Platz in unserer Stadtgesellschaft, in einer weltoffenen und lebenswerten Metropole, in der das jüdische Leben das Gemeinwesen bereichert.“

 

 

Andrei Kovacs, Leitender Geschäftsführer des Vereins: „Mit einem großartigen, bunten Programm machen Hamburgerinnen und Hamburger das vielfältige jüdische Leben in ihrer Hansestadt sicht- und erlebbar. Besonders freut es mich, dass so zahlreiche Menschen und Institutionen zusammengearbeitet haben. So wird ein gemeinsames Zeichen gesetzt – für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus.“

 

 

Philipp Stricharz, Erster Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg KdöR: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland verpflichten uns, gelebtes und praktisches Judentum für künftige Generationen von Hamburgern dauerhaft in der Mitte unserer Stadtgesellschaft möglich zu machen. Das schulden wir den vergangenen Generationen, sowohl wegen ihrer großen Errungenschaften als auch wegen des Leids, das sie erfahren mussten. Genauso schulden wir es den heutigen Hamburgern und unseren Kindern und auch künftigen Generationen. Wir freuen uns darauf, die großen Aufgaben, die vor uns stehen, gemeinsam anzugehen.“

 

 

Shlomo Bistritzky, Landesrabbiner der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die gute Entwicklung des jüdischen Lebens in den vergangenen zehn Jahren in Hamburg, wofür unter anderem das Bildungshaus und das Rabbinerseminar stehen, zeigt, dass 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland nicht nur Geschichte ist, sondern auch die Zukunft. Zu diesem Anlass veranstaltet der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg einen Empfang, denn er unterstützt stetig und vielfältig das jüdische Leben in der Stadt, wofür wir als Gemeinde sehr dankbar sind.“