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„Ich bin kein Schwein“: Protestaktion von Hamburger Jüdinnen und Juden

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Die Hamburger Hochschule für Bildende Künste (HfBK) hat Mitglieder des Kollektiv Ruangrupa, die Bilder mit eindeutigen antisemitischen Motiven u.a. auf der Documenta15 gezeigt haben, als Gastprofessoren eingeladen. Gegen diese Entscheidung protestieren bekannte Hamburger Jüdinnen und Juden. Die so genannte Kunst, die Ruangrupa zeigt, setzt bildlich Jüdinnen und Juden u.a. mit einem teuflischen Schwein bis hin zur geldgierigen Sau gleich. Diese Bilder folgen jahrhundertealten antisemitischen Stereotypen. Mit dieser Darstellung wurden im Nationalsozialismus Jüdinnen und Juden entmenschlicht. Hass gegenüber Jüdinnen und Juden zu fördern, ist keine Kunst.

Während der Protestaktion am Donnerstag, den 20. Oktober, 10:00 Uhr, vor der HfBK,werden wir Studierende ansprechen und sensibilisieren. Mit der Aktion wenden wir uns auch an die Öffentlichkeit, weil die Verbreitung von antisemitischen Inhalten oder der Lehrauftrag von Personen, die antisemitische Denkweisen fördern, keinen Platz in unserer Stadt finden sollen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Wann: Donnerstag, 20.10.2022, um 10:00 Uhr

Wo: vor der Hochschule für Bildende Künste, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg