Nachdem Nadaw und Awihu sterben, warnt G-tt, dass niemand ohne Erlaubnis in das Allerheiligste gehen darf. Nur einer, der Kohen Gadol (Hohepriester), darf einmal im Jahr, am Jom Kippur, die innerste Kammer des Heiligtums betreten, um G-tt das heilige Ketoret darzubringen.

Außerdem werden am Versöhnungstag Lose über den Köpfen von zwei Ziegen gezogen, um festzustellen: Welche Ziege soll G-tt geopfert und welche soll die Sünden Israels in die Wüste tragen.

In diesem Tora-Abschnitt wird außerdem davor gewarnt, Korbanot (Tier- und Mehl-Opfer) außerhalb des Heiligen Tempels darzubringen und Blut zu konsumieren. Dann werden die Inzest-Gesetze, sowie Gesetze über abweichende geschlechtliche Beziehungen besprochen.

Der zweite Tora-Abschnitt fährt mit den Worten fort: “Ihr sollt heilig sein, denn Ich, der Herr Euer G-tt, bin heilig.” Danach werden viele Mizwot (G-ttliche Gebote) erwähnt, durch die sich der Jude heiligt und sich mit der Heiligkeit G-ttes in Verbindung setzt.

Dazu gehören das Götzendienst-Verbot, das Almosen-Gebot, das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz, der Schabbat, Sexualmoral, Ehrlichkeit im Geschäftsleben, Ehrfurcht gegenüber seinen Eltern und die Heiligkeit des Lebens.

Dann lernen wir das Diktum, das Rabbi Akiwa das Kardinal-Prinzip der Tora genannt hat, und worüber Hillel sagt:

“Das ist die ganze Tora, der Rest ist Kommentar” – “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.”

 

 

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