Lesezeit: 2 Minuten

Das schöne Wetter zieht uns nach draußen, doch Lockdown und Kontaktbeschränkungen halten uns zu Hause. Nicht umsonst hat das Thema Luftqualität in Innenräumen seit Beginn der Pandemie stark an Bedeutung gewonnen – Stichwort „Aerosole“. Wie können wir  uns in Wohnungen, Schulen und Büros vor Aerosolen besser schützen?

Einer Aerosol ist eine Mischung aus Luft und kleinen, festen oder flüssigen Partikeln, die darin schweben. Wir produzieren sie beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen, erklärt Dr. Stefan Schumacher vom Institut für Energie und Umwelttechnik in Duisburg: “Weil diese Tröpfchen so klein sind, können sie sehr lange, bis zu mehreren Stunden, in der Luft schweben und entsprechend, wenn man im Innenraum sich aufhält, da auch anreichern. Und die Konzentration steigt mit der Zeit immer mehr. Und das bildet eben auch ein Aerosol.”

Und das kann Krankheitserreger wie Viren enthalten, mit denen sich andere Menschen infizieren, wie es bei Covid 19 der Fall ist. Deshalb Maske auf, Abstand halten und lüften, lüften, lüften. Zusätzlich können Luftreiniger helfen: “Die meisten Luftreiniger verwenden Fließ, Stoff, Filter und Filter aus ganz feinen Fasern und die sind dazu in der Lage, auch einzelne Viren mit sehr hoher Effizienz abzuschalten und somit die Konzentration im Raum zu senken. Man gibt da üblicherweise als Empfehlung, pro zehn Quadratmeter Wohnfläche  etwa 100 Kubikmeter pro Stunde Luft Umwälzung einplanen.”, so Dr. Schuhmacher

Als Maß dafür gibt es die Clean Air Delivery Rate (cadr), die sagt, wieviel Kubikmeter Luft pro Stunde gereinigt werden. Und saubere Luft ist nicht nur gut gegen Viren: “Ein ganz großes Thema sind z.B. Allergiker, die unter Pollen oder Tierallergien leiden, die eben auch in der Luft herumfliegen können und über solche Geräte entfernt werden. Dementsprechend kann da auch ein Leidensdruck gemindert werden.” Darüber hinaus gibt es Geräte mit Aktivkohle, Filter, die gasförmige Schadstoffe aus der Luft filtern und Gerüche reduzieren.