• So., 01. März 2020, 11:00 Uhr
    Diskursveranstaltung: Diaspora Europa: Opferkonkurrenz, Opferallianz?
    Keynotes: Andreas Nachama, Romani Rose
    Diskussion mit: Emran Elmazi, Gilda Horvath, Lea Wohl von Haselberg
    Moderation: Shelly Kupferberg

    Mit Expert*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen sprechen Tímea Junghaus, Leiterin des European Roma Institute for Arts and Culture, und Journalistin Shelly Kupferberg über die Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinschaft und der Gemeinschaft der Sinti und Roma. Welche Stereotype und Vorurteile ziehen sich bis heute durch die Geschichte beider Minderheiten? Welche Aufarbeitungsdiskurse fanden seit Ende des Zweiten Weltkriegs statt? Wie haben sie als Diasporagemeinschaften unser Verständnis vom heutigen Europa geprägt?
    Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Diaspora Europa, die vom Europäischen Roma Institut für Kunst und Kultur (ERIAC) und der Volksbühne Berlin anlässlich des 75. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges organisiert wird. Die Veranstaltungsreihe versammelt jüdische und Roma/Sinti Communities, um die poetologischen und politischen Dimensionen der Diaspora-Zugehörigkeit im heutigen Europa zu erforschen.
    Mehr Informationen: www.volksbuehne.berlin/de
    8 / erm. 5 €
    Veranstaltungsort: Volksbühne Berlin, Großes Haus

  • 7. März 2020 ab 20:45 Uhr
    Die Jewrovision 2020
    Die Jewrovision ist der größte jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb Deutschlands und Europas. Teilnehmen dürfen jüdische Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren aus ganz Deutschland gemeinsam mit dem Jugendzentrum ihrer jüdischen Gemeinde.
    Nach dem Prinzip des Eurovision Song Contests wurde die Jewrovision im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Die erste Jewrovision fand mit ca. 120 Jugendlichen und sechs jüdischen Jugendzentren aus Deutschland im Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim statt. Anschließend wurde die Ausrichtung des Events an die Gemeinde der Gewinner_innen-Stadt übergeben. 2013 wurde beschlossen, die Jewrovision in wechselnden Städten unabhängig von den Sieger_innen auszurichten. Heute ist die Jewrovision mit mehr als 60 teilnehmenden jüdischen Jugendzentren und Gemeinden mit über 1200 Jugendlichen aus der gesamten Bundesrepublik das größte jährliche Event der Jüdischen Gemeinden in Deutschland und nicht mehr aus dem Jahreskalender wegzudenken.
    Für die Jewrovision produziert jedes Jugendzentrum ein Vorstellungsvideo über seine Stadt, das Jugendzentrum und seine Gemeinde, das am Abend des Wettbewerbs gezeigt wird. Neben dem Sieger des Gesamtwettbewerbs, wird auch das beste Video mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Außerdem suchen sich die Teilnehmer_innen bekannte Pop- und Rocksongs aus, die sie mit eigenen Texten, Tanzeinlagen und selbst gebauten Kulissen als Show-Act präsentieren.
    Der Wettbewerb steht im Mittelpunkt einer Jugend-Begegnung (Mini-Machane), bei der alle Teilnehmer gemeinsam den Shabbat feiern, jüdische Traditionen vermittelt werden und der Zusammenhalt und die jüdische Identität der Jugendlichen gestärkt werden.
    Die 19. Jewrovision findet 2020 in Berlin statt. Das Mini-Machane geht vom 06. bis zum 8. März 2020.
    Der Wettbewerb beginnt am 7. März 2020 um 20:45 Uhr.
    statt. Tickets für die Jewrovision Show können ab sofort per eMail reserviert werden.
    Tickets im Vorverkauf gibt es in der Kita Delbrückstraße, dem Jugendzentrum Olam in der Joachimstalerstr. 13 sowie im Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn.
    ERWACHSENE: 10€- ERMÄSSIGT: 7€
    Veranstaltungsort: Hotel Estrel Berlin
    Email: ticket@jewrovision.de
    www.jewrovision.de

  • Dienstag, 10. März 2020, 19 Uhr
    Jüdische Frauenkultur in Berlin und Purim. Vortrag & Konzert im Frauenmärz
    Heute feiern Juden in aller Welt Purim zur Erinnerung an die Errettung ihres Volkes zur Zeit des persischen Königs, durch eine Frau: Königin Esther. Gefeiert wird in Kostümen, mit Theaterspielen und allerhand Kulinarischem. Aus diesem Anlass hat das EWA e.V. – Frauenzentrum Berlin Judith Kessler von der Stiftung “Zurückgeben” eingeladen, um mehr über kulturelle Bräuche und das Leben jüdischer Frauen speziell in Berlin zu erfahren. Die jüdische Musikerin Illay & Band wird mit einem musikalischen Set diesen Abend abrunden. Natürlich dürfen die leckeren Hamantaschen nicht fehlen.
    Veranstaltungsort: EWA e.V. – Frauenzentrum Berlin
    Prenzlauer Allee 6
    10405 Berlin
    www.ewa-frauenzentrum.de/veranstaltungen.html

  • So., 29. März 2020, 19:00 Uhr
    Diskursveranstaltung: Diaspora Europa: The Day I am Free. The Story of Katarina Taikon
    Mit Expert*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen sprechen Tímea Junghaus, Leiterin des European Roma Institute for Arts and Culture, und Journalistin Shelly Kupferberg in der Veranstaltungsreihe “Diaspora Europa” über die Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinschaft und der Gemeinschaft der Sinti und Roma.
    Katarina Taikon has been compared to Martin Luther King. Born in 1932, she was a Swedish Roma civil rights activist and author of the famous children´s books series “Katitzi”. Through her work, Taikon came to change the course of Swedish history. The documentary film “Taikon” paints a dramatic and vivid portrait of one of the most important advocates of human rights in 20th century Europe, set against the backdrop of the developing Swedish welfare state. The film, directed by Gellert Tamas and Lawen Mohtadi, is based on Mohtadi´s acclaimed biography of Katarina Taikon, “The Day I Will Be Free” (Natur & Kultur, 2012).
    The film screening of “Taikon” will be followed by a panel discussion about the life, legacy and movement generated by Katarina Taikon, with guests: Lawen Mohtadi, journalist and writer, Maria Lind, curator, moderated by Anna Mirga-Kruszelnicka, deputy director of the European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC).
    Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Diaspora Europa, die vom Europäischen Roma Institut für Kunst und Kultur (ERIAC) und der Volksbühne Berlin anlässlich des 75. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges organisiert wird. Die Veranstaltungsreihe versammelt jüdische und Roma/Sinti Communities, um die poetologischen und politischen Dimensionen der Diaspora-Zugehörigkeit im heutigen Europa zu erforschen.
    Mehr Informationen: www.volksbuehne.berlin/de
    8 / erm. 5 €
    Veranstaltungsort: Volksbühne Berlin, Grüner Salon
    in englischer Sprache

 

 

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