Nein zu Antisemitismus, Ja zur Bornplatzsynagoge

Die Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht am 9. November 1938 hat im Jahr 2020 ein historisches Momentum:

Nach über 80 Jahren kehrt die von Nazis gestohlene Tora-Krone der Bornplatzsynagoge erstmals an ihren rechtmäßigen Platz zurück.
Gleichzeitig hat die Kampagne „Nein zu Antisemitismus. Ja zur Bornplatzsynagoge.“ ihren Auftakt.
An der Veranstaltung nimmt unter anderem Katharina Fegebank, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin teil. Yared Dibaba, Schauspieler und Moderator, verliest die Geschichte der Krone. Ein jüdisches Kind – als Symbol für jüdische Zukunft
in Hamburg – bringt die Krone zurück nach Hause auf den ehemaligen Bornplatz.
Die Initiative Wiederaufbau Bornplatzsynagoge ist eine Non-Profit-Organisation. Sie organisiert sich durch private Spenden und die freiwillige Arbeit der Initiatorinnen und Initiatoren. Gründer und Sprecher ist Daniel Sheffer. Am 9. November 2020 startet die Kampagne „Nein zu Antisemitismus. Ja zur Bornplatzsynagoge.“ Bis zum 27. Januar 2021, dem Holocaust – Gedenktag, wollen die InitiatorInnen 100.000 UnterstützerInnen in Hamburg gewinnen, die mit ihrer Zustimmung ein Zeichen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Hamburg setzen. Ein Erfolg der Initiative würde eines der größten Solidaritätszeichen im deutsch – jüdischen Verhältnis markieren.
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„Ich möchte, dass jüdisches Leben sichtbar ist, in Hamburg und in Deutschland.”
– Anja Hajduk , MdB und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion
„Wir sollten alles daran setzen, dass jüdisches Leben einen starken Platz in unserer Gesellschaft hat, denn das Judentum ist eine wichtige Wurzel unserer europäischen Kultur.” – Christoph Ploß , MdB
„100.000 Stimmen für den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge– und meine ist dabei! Gegen Antisemitismus und für ein lebendiges jüdisches Leben in Eimsbüttel und in ganz Hamburg, Macht mit!”-Niels Annen, MdB
„Jüdisches Leben gehört zu Hamburg. Ich sage daher Ja zur Bornplatzsynagoge und ganz klar nein zu Antisemitismus.” Dorothee Martin, MdB

„Die Gespräche über den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge kommen zur richtigen Zeit: Deutschland ist aufgewacht, um etwas gegen den wachsenden Antisemitismus zu unternehmen.” – Rabbiner Shlomo Bistritzky, Landesrabbiner

 

„Liebe Hamburger, wir wollen gemeinsam mit Euch die Bornplatzsynagoge wieder aufbauen! Mit Eurer Unterstützung wollen wir ein Zeichen setzen, dass die ganze Stadt diese Synagoge will!” – – Philipp Stricharz,Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburgs

 

„Jüdische Religion und Kultur müssen einen festen Platz haben in unserer vielfältigen Hamburger Stadtgesellschaft. Dazu gehört ein Wiederaufbau der von den Nazis zerstörten Synagoge am Bornplatz im Grindelviertel, die wieder zu einem zentralen Ort der jüdischen Kultur und Religion in Hamburg werden soll.” – Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister Hamburgs

 

„Ich bin begeistert von der Initiative! Ich werde in meinem persönlichen und beruflichen Umfeld dafür werben, dass wirklich alle dabei sind und sagen: Nein zu Antisemitismus. Ja zur Bornplatzsynagoge.“ – Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin Hamburgs