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Exodus

Oberrabbiner Raphael Evers

Mit viel Bohei oder mit wenig Aufhebens? Heiligkeit erfordert Ruhe und Bescheidenheit

Stille Gewässer haben bedeutende Tiefen. Auch wenn wir nicht immer überschwänglich und stimmgewaltig sind, können wir tiefen Eindruck erzielen. Dieses gilt in der Welt um uns herum, aber noch viel stärker in der Religion. In den beiden Parschioth Wajakhel Pekudej wird die Konstruktion, die Erstellung des mitziehenden Heiligtums, des Tabernakels, besprochen, aber auch der „Dresscode“, […]

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Wajakhel: Das Gleichgewicht

Die Aufgabe, den Bau des Mischkan zu überwachen, wurde Besalel übertragen. Er war der Sohn von Uri, der Sohn von Hur, der vom größten Stamm Jehudas abstammte. Laut Raschi war Becalel auch Miriams Enkel. Er wurde bei der Arbeit von Oholiaw, dem Sohn von Achisamach aus dem kleinen Stamm Dan (der selbst der Sohn einer […]

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Wajakhel-Pekudej:  Das Niedrigere in das Höhere umwandeln

Diese Woche lesen wir in den Parschioth Wajakhel Pekudej, wie der Mischkan, das mitziehende Heiligtum in der Wüste, vorbereitet wird. Die Absicht, der Zweck dieses Heiligtums war, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde zu schaffen.   Spannung zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen Die Spannung zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen ist eines der wichtigsten […]

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Ki Tissa: Überzeugung erfordert Aktivität

Einige Wochen nach dem Auszug aus Ägypten verfällt das Volk dem Götzendienst. Dieses war dermaßen schlimm, dass Mosche dazu bemerkt: „Dieses Volk hat tatsächlich eine große Sünde begangen!“ (32:31). An was hatte sich das Jüdische Volk schuldig gemacht? Als die Leviten Schuldige umbrachten, scheinen nur 3000 von 600.000 zum Tode verurteilt worden zu sein.  Dieses […]

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Ki Tissa: Erhielten die Anbeter des Goldenen Kalbes einen ehrlichen Prozess?

„Steige nach unten hinab, denn Dein Volk, das Du aus Ägypten heraus geführt hast, ist schnell vom Weg abgewichen, den ICH ihnen befohlen habe und sie haben sich ein geschmolzenes Kalb gefertigt“ (Ex. 32:7-8). Schmot/Exodus 32:27-28: „Mosche stellte sich in die Pforte des Lagerplatzes und sprach: „Wer ist für G“tt? Der komme zu mir!“. Die […]

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Tezawe: Dankbarkeit kann manchmal Erstickend sein

Moralische Erpressung und der Missbrauch von Dankbarkeitsempfindungen Wir lesen in der Parascha Tezawe: „Nun werdet Ihr den Kindern befehlen, sauberes, gepresstes Olivenöl zu verwenden, um Euch zu erleuchten, um die Lampe andauernd am Brennen zu halten (Schmot/Ex. 27:20).   Leuchtkörper für die Juden in der Wüste HaSchem beauftragt uns, eine Menora, einen Leuchter, im Mischkan […]

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Teruma: MULTIFARBE KRIEGSMASCHINE IN BATALIEN GEGEN DIE SCHLANGE

  FARBEN „HaSchem ist ein Krieger, HaSchem sein Name“ (Schemot 15: 3) Obwohl das obige Zitat aus dem Beschalach-Parascha stammt, basiert sein Inhalt auf dem aktuellen Tora-Fragment. Im Teruma-Parascha werden einzelne Mischkan-Elemente ersetzt: Stoffe, Balken, Stützen, Kupfer-Ritualutensilien und eine Menora – ein siebenzweigiger Kerzenhalter, der aus einem einzigen Goldklumpen geschnitzt ist. Die Farben der Stoffe, […]

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Teruma: Geht es um das Heute oder um die Zukunft?

Die Erstellung des Mischkan (Tabernakel, Heiligtum), die (einzelnen) Bestandteile und die Kelim (Gebrauchsgegenstände) kommen diese Woche in der Thora ausführlich an die Reihe. Wir bauen ein Zentrum von Kedduscha (Heiligkeit) für jetzt und für die kommenden Generationen, für unsere Kinder und Enkelkinder. Ich frage mich immer ab: was ist wichtiger, das Heute oder die Zukunft? […]

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Teruma: Denken Oder Tun?

Was ist im Judentum das Wichtigste? Was wir denken oder was wir tun? Es besteht eine Wechselwirkung, eine Interaktion zwischen dem, was wir denken und dem, was wir tun. Wenn ich eine gute Tat leiste, wie Teffilin legen, aber ich hege dabei die abwegigsten und durchtriebenen Gedanken, dann lasse ich von der schönen Mitzwa, die […]

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Teruma: WIE WERDE ICH EIN GEBER ANSTATT EIN EMPFÄNGER?

Wenn wir geboren werden, fangen wir sofort mit dem (Entgegen)nehmen an. Wir erhalten alles von unseren Eltern, von Nahrung bis Kleidung. Als Baby’s denken wir nur an uns selbst. Nach und nach lernen wir jedoch auch zu geben und an andere zu denken. Das ist ein äußerst wichtiger Bestandteil der Erziehung: das Geben lernen, mit […]

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